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Der Frühling lockt…

Nun kommt Schwung in den Alltag! Wenn die Tage heller werden, wächst die Freude am Werkeln, Pflanzen und Geniessen. Die Landfrauen zeigen, wie der Frühling Schritt für Schritt Einzug hält.

NACHHALTIGKEIT: Saisonales Gemüse und Obst

Autorin:
Virginie Bugnon

Die ersten Frühlingsboten wie Spinat, Bärlauch und Rhabarber kündigen die neue Saison an und stehen für frischen Geschmack, kurze Wege und regionale Vielfalt aus der Schweiz.

Mit dem Frühling kehrt Vielfalt auf die Felder und die Teller zurück. Während viele Gemüsesorten noch aus dem Lager stammen, kündigen sich bereits die ersten saisonalen Highlights an: Spinat, Bärlauch und Rhabarber stehen in den Startlöchern, gefolgt von Erdbeeren, Spargeln, Radieschen und Erbsen.

Diese Schweizer Gemüse- und Obstsorten, die bei voller Reife geerntet werden, bieten mehr Geschmack und Biss als importierte Produkte. Gerade jetzt lohnt sich der Blick auf das, was wächst oder bald verfügbar ist.

Saisonal zu essen bedeutet im Frühling aber auch, Geduld zu haben: Wer wartet, wird mit intensiverem Geschmack, kurzen Transportwegen und Produkten belohnt, die im Einklang mit dem natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten gewachsen sind. Zudem wird die regionale Landwirtschaft in der Schweiz unterstützt.

HAUSHALT: Alljährlicher Frühlingsputz!

Autorin:
Trudi Berchtold

Der Frühlingsputz bringt frische Ordnung ins Zuhause und schafft Raum für Leichtigkeit, Licht und einen neuen Start in die warme Jahreszeit.

Die Tage werden länger, draussen beginnt es zu spriessen und drinnen zeigt sich der Staub. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, dem Zuhause wieder Frische zu schenken.

Dies gelingt schon mit ein paar Tropfen Lavendel oder Zitrone im Putzwasser (1–2 Tropfen ätherisches Öl auf 3–5 Liter Wasser). Der Frühlingsputz muss kein Kraftakt sein. Er lässt sich entspannt aufteilen, zum Beispiel jede Woche ein Zimmer gründlich reinigen, inklusive Fenster und Storen. Oder eine kleine Putzparty mit putzwütigen Freunden organisieren, gemeinsam macht es gleich doppelt so viel Spass.

Hier warten ein Putzplan und weitere Tipps rund um den Frühlingsputz.

BASTELN: Gips-Eierschalen

Autorin:
Nicole Eckert

Die Gips-Eierschalen bepflanzt mit Hyazinthen, Traubenhyazinthen und Narzissen bringen den Frühling ins Heim.

Der Frühling zieht ein: Aus schlichten Materialien entstehen stilvolle Gips-Eierschalen, die als Osterdeko ein echter Hingucker sind.

Material

  • Luftballons
  • 2–3 Rollen Gipsbinden
  • grosser Gefrierbeutel
  • Hyazinthen, Traubenhyazinthen und Narzissen
  • Deko-Wachteleier
  • kleine Federn
  • feine Reben-Ästchen
  • Rindenmulch
  • Blumenerde

Anleitung

1.
Ballon auf Wunschgrösse aufblasen und mit dem Knoten nach unten in eine Müeslischale stellen. Gipsbinden in 5–6 cm grosse Stücke schneiden.

2.
Gipsbindenstücke einzeln ins Wasser tauchen und die feuchten Streifen vorsichtig überlappend um den Luftballon legen (mindestens bis zur Hälfte). Übergänge gut verstreichen, sodass eine schöne Oberfläche entsteht. Damit die Schale etwas stabiler wird, benötigt es 2–3 Gipslagen. Die Abschlusskante schön gestalten.

3.
Die noch leicht feuchte Gipsschale auf ihren Boden stellen, damit sie später nicht umkippt und sie so 2–3 Tage vollständig trocknen lassen.

4.
Die Luft langsam aus dem Luftballon herauslassen.

5.
Da Gips nicht wasserdicht ist, wird ein grosser Gefrierbeutel in die Schale gelegt. Mit Erde befüllt und bepflanzt. Gefrierbeutel den Eierkanten entlang abschneiden. Anschliessend mit Rindenmulch, Ästchen, Eiern und Federn dekorieren.

GARTEN: Gartenplanung

Autorin:
Debora Heusser

In den Wintermonaten fällt nicht viel Gartenarbeit an. So bleibt Zeit, die nächste Gemüsesaison zu planen. Dies ist wichtig, damit der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird und zur Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingen.

Ein gezielter Gartenplan hilft eine Fruchtfolge zu definieren, die den Boden schont und die Pflanzengesundheit stärkt.

Die Pflanzen werden nach Nährstoffbedarf (gross, mittel, klein) und Familie eingeteilt. Zusätzlich kann mit einer Mischkulturtabelle auch die Vorliebe und Abneigung zu anderen Pflanzen ermittelt werden.

Meist werden auch die Beete den drei Nährstoffgruppen zugeteilt. Die Pflanzen verteilt man nun reihenweise auf die Beete, dass im folgenden Jahr die ganze Nährstoffgruppe das Beet wechseln kann, ohne dass eine Kultur der gleichen Familie in dieselbe Reihe zu stehen kommt.

Wer in Töpfen oder auf dem Balkon gärtnert, arbeitet mit kleinen Reihen an schnellwachsenden Kulturen, wie Schnittsalat, Rucola oder Radieschen, die regelmässig nachgesät werden. Hinten hat es Platz für hochwachsende Pflanzen wie Stangenbohnen, Tomaten oder Gurken. Dazwischen können z.B. asiatische Kohlgewächse, Spinat oder Frühlingszwiebeln gezogen werden. Da in Folge der Licht- und Platzverhältnisse die Fruchtfolge nicht eingehalten werden kann, sollte die Erde von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden.

Hier sind detailliertere Angaben zur Gartenplanung zu finden.

REZEPT: Gefüllte Rindsplätzli mit Bärlauch

Autorin:
Rahel Brütsch

Gefüllte Rindsplätzli mit frischem Bärlauch bringen würzigen Frühlingsgeschmack und regionale Küche genussvoll auf den Teller.

Frischer Bärlauch verleiht den gefüllten Rindsplätzli eine würzige Frühlingsnote und macht aus dem klassischen Gericht eine saisonale Köstlichkeit.

Zutaten

4 Rindsplätzli
4 Scheiben Trockenfleisch
1 EL Fleischgewürz
2 Handvoll Bärlauch, gewaschen, in Streifen
300 g Frischkäse
60 g geriebener Greyerzer
1 Ei
etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

1.
Rindsplätzli zwischen zwei Folien vorsichtig klopfen und würzen.

2.
Alle Zutaten für die Füllung mischen und abschmecken.

3.
Die Rindsplätzli auslegen, mit Trockenfleisch belegen. Füllung darauf verteilen und einrollen, evtl. mit Zahnstocher fixieren.

4.
In eine mit Backtrennpapier belegte Gratinform legen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen.

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